Naviagation

Kind aus Mengerskirchen
Es barucht ein ganzes Dorf um ein Kind zu erziehen.
 

Museumspädagogische Frühförderung

Bild 1

für Kinder im Vorschulalter.

2. Platz

Ansprechpartner: Heike Ansari und Team, Eltern und Kinder.

Pate: Turmmuseum, Marga Hilden.

Beschreibung der Idee:

In Zusammenarbeit mit dem Turmmuseum Mengerskirchen nehmen 24 Kinder (die Kinder im letzten Kindergartenjahr) an diesem Projekt teil. Aus dieser großen Kindergruppe wurden 2 gleichgroße Gruppen („A" und „B") gebildet. Jede Gruppe besucht etwa 2x im Monat das Museum und arbeitet anschließend das Erlebte nach dem Motto „Zeige mir und ich erinnere. Lasse es mich selbst tun und ich verstehe", im Speicher des Turmmuseums auf. Hierfür hat das Turmmuseum (eigens für die Kinder), kindgerechte Sitzgarnituren angeschafft.

Ziel eines Museumsbesuches im Turmmuseum ist, den Kindern die Gemeinde, sprich Dorfgeschichte, mittels authentischer Zeugnisse zu vermitteln und damit gleichzeitig ein Bewusstsein für ihre Heimat (ihre Wurzeln) zu schaffen.

Angesprochen werden dabei gleichermaßen Kinder deren Familien schon lange in der Region verwurzelt sind, wie auch Kinder von Migranten, deren Vorfahren aus anderen Regionen stammen.

Das Kennenlernen der Gemeinde in der sie jetzt leben, und die Erfahrung, dass sie ein Teil dieser Gemeinde sind, ist für das einzelne Kinde von identitätsstiftender und für die Gruppe von integrativer Bedeutung.

Zum Ablauf:

Um den Vorschulkindern die gesunde Schulküche schmackhaft zu machen, fahren alle Kinder, die am Museumsdienstag startklar sind, mit dem Linienbus (gegen 12.00 Uhr) zur Franz-Leuninger-Schule, um in Ruhe in der Schulmensa zu essen und anschließend das Schulgebäude mit Pausenhof zu erkunden.

Durch diesen Ablauf haben die Kinder die Möglichkeit, sich innerhalb einer kleinen Gruppe zusammen mit ihren vertrauten Erzieherinnen an Abläufe wie:

- Schulweg / Busfahrt zu r Schule

- Mittagstisch

zu gewöhnen.

Außerdem lernen die Kinder nach und nach die Orientierung innerhalb der Schule, mit ihren Räumen, Menschen und Regeln kennen. Um 14.00 Uhr besuchen die Kinder das Turmmuseum und erhalten eine Führung von etwa 20 – 30 Minuten. Anschließend wird über das Erfahrene reflektiert und praktisch nachgearbeitet.

Die Kinder werden um 16.00 Uhr von den Eltern am Turmmuseum bzw. von der Schule abgeholt. Letzteres wird den Eltern vorher mitgeteilt. Für nicht motorisierte Kinder werden Fahrgemeinschaften gebildet.

Für Tätigkeiten, welche nicht im Museum ausführbar sind, werden die Kinder in der nahe liegenden Grundschule in einem Klassenraum arbeiten. Das hat den Vorteil, dass die Vorschulkinder sich langsam mit den Schulräumen vertraut machen, alte Spielkameraden/innen wieder sehen und andere Schulkinder kennen lernen. Der spätere Übergang vom Vorschulkind zum Grundschulkind wird somit erleichtert.