Naviagation

Kind aus Mengerskirchen
Es barucht ein ganzes Dorf um ein Kind zu erziehen.
 

© Patrizia Tilly -Fotolia.de -Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen Pädagogen und Institutionen einerseits und den Eltern andererseits gilt es eine Erziehungspartnerschaft anzustreben: Hier öffnen sich beide Seiten füreinander, tauschen ihre Erziehungsvorstellungen aus und kooperieren zum Wohl der Kinder. Bei einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit findet das Kind ideale Entwicklungsbedingungen vor: Es erlebt, dass die Menschen in den Institutionen eine positive Einstellung zueinander haben und (viel) voneinander wissen, dass beide Seiten gleichermaßen an seinem Wohl interessiert sind und sich ihm gegenüber erzieherisch ähnlich verhalten.

Diese Erziehungspartnerschaft ist zu einer Bildungspartnerschaft auszubauen. Wie die Erziehung soll auch die Bildung zur gemeinsamen Aufgabe werden, die von beiden Seiten verantwortet wird. Wenn Eltern eingeladen werden, ihr Wissen, ihre Kompetenzen oder ihre Interessen in die Institution einzubringen, erweitert sich das Bildungsangebot.

Wichtig dabei sind z.B. Wertschätzung der Kompetenzen oder Anerkennung eines Familienbildes, das den unterschiedlichen Lebensentwürfen von Familien entspricht. Dies setzt umgekehrt voraus, dass Eltern offen sind für eine Kooperation und Vertrauen in die Institutionen haben.