Naviagation

Kind aus Mengerskirchen
Es barucht ein ganzes Dorf um ein Kind zu erziehen.
 

Kita > Grundschule

„Kinder sind hoch motiviert, sich auf den neuen Lebensraum Schule einzulassen. Dennoch ist der Schuleintritt ein Übergang in ihrem Leben, der mit Unsicherheit einhergeht.

Wenn Kinder auf vielfältige Erfahrungen und Kompetenzen aus ihrer Zeit in einer Kita zurückgreifen können, sind die Chancen hoch, dass sie dem neuen Lebensabschnitt mit Stolz, Zuversicht und Gelassenheit entgegensehen. Eltern sind ihrerseits häufig unsicher, wenn die Einschulung ansteht. Sie befürchten, dass ihr Kind für die Schule noch nicht „reif" und den Anforderungen in der Schule noch nicht gewachsen sei, oder neigen umgekehrt  dazu, die Leistungsfähigkeit ihres Kindes zu überschätzen.

Die notwendigen Voraussetzungen für den Anschluss zwischen den Systemen Kindertageseinrichtung und Grundschule werden mit dem Begriff „Schulfähigkeit" beschrieben. Dabei gilt es, den Blick nicht mehr lediglich auf einen bestimmten Zustand des Kindes in seinem Sozial- und Leistungsverhalten zu richten, der zum Zeitpunkt der Einschulung vorausgesetzt wird. Der Blick richtet sich gleichermaßen auf den Bewältigungsprozess des Kindes bei seinem Übergang zum Schulkind und dessen Begleitung. Dies erfordert, dass die pädagogischen Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen und Schulen ihr professionelles, kooperatives Handeln, bezogen auf das einzelne Kind, intensivieren. Das Kind erwirbt Kompetenzen, um zusammen mit den Eltern und den anderen Beteiligten die neuen und herausfordernden Aufgaben, die  mit dem Wechsel in die Schule verbunden sind, zu bewältigen."

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